Auszeichnungen Focus Money

1. Digital Champion

Das Wirtschaftsmagazin Focus Money ist der Frage nachgegangen, wie fit Deutschlands Unternehmen für die Digitalisierung sind. Creditreform wurde als Branchenchampion ausgezeichnet: Das Unternehmen erhielt den Focus Money Award im Bereich Forderungsmanagement und Bonitätsprüfung.

Die Zeitschrift prämiert mit ihrem Award den digitalen Reifegrad der unterschiedlichsten Branchen. In den Wirtschaftsbereichen Forderungsmanagement und Bonitätsprüfung setzt Creditreform klar den digitalen Standard. Als jeweils bestes Unternehmen in diesen Gruppen wurde Creditreform mit 100 Punkten ausgezeichnet.

  • Auswertungsmethode

    Für die Ermittlung der Digital-Champions in der Bundesrepublik nahm Deutschland-Test mit Unterstützung des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) die nach Mitarbeiterzahl größten rund 10 000 Unternehmen hierzulande unter die Lupe. Die Bewertung erfolgte auf Basis von zwei Erhebungen. 

    Umfassender Fragebogen 

    Zum einen mussten die Unternehmen einen umfassenden Fragebogen ausfüllen, der unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung im Betrieb abdeckte. In den fünf thematischen Blöcken Daten, Prozesse, Arbeit, Kommunikation und Digitaler Wandel wurden rund 30 Einzelaspekte erfragt und bewertet, darunter, wie sich die Zahl der IT-Fachkräfte und der Investitionen im Bereich Digitalisierung entwickelt, welche digitalen Projekte im Rahmen der Unternehmenskommunikation bereits umgesetzt wurden, inwieweit die Mitarbeiter digital geschult werden, wie Datenschutz und Datensicherheit gehandhabt werden, inwieweit Prozesse mittels datengestützter Algorithmen und Software gesteuert werden oder ob  brancheninterne oder -übergreifende Netzwerke zum Technologie- oder Wissensaustausch genutzt werden. 

    Web-Auswertung 

    Die zweite Quelle für die Bewertung war ein Social Listing. Für dieses wurden im ersten Schritt mit Hilfe des sogenannten Crawling sämtliche Texte, die im Jahr 2017 im Internet zu den untersuchten Unternehmen erschienen sind, gesammelt und in einer Datenbank abgelegt. Im zweiten Schritt analysierte eine selbstlernende Software die Texte und erfasste Aussagen  zu  Digitalisierungsprojekten und -fortschritten, zu neuen Produkten und Dienstleistungen und digitalisierungsgetriebenen Innovationen. Bewertet wurde schließlich, in welcher Größenordnung positive, negative und neutrale Aussagen zu den Unternehmen und den untersuchten Kategorien erkennbar waren. 

    Gesamtwertung 

    Für die Gesamtwertung wurden die Punkte aus dem Fragebogen und dem Social Listing zusammengeführt. Das Unternehmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl in jeder Branche bekam den Punktwert 100 zugewiesen und setzte damit die Benchmark. Die übrigen Wettbewerber wurden ihrer Gesamtpunktzahl entsprechend dahinter einsortiert. Die Auszeichnung  Digital-Champion  erhielten alle Unternehmen, die mindestens 60 der maximal 100 erreichbaren Punkte erzielten und auf mindestens 20 Nennungen im Beobachtungszeitraum kamen. Insgesamt konnten 415 Unternehmen ausgezeichnet werden.

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2. TOP-Karrierechancen für IT-Spezialisten

Bei welchen Unternehmen in Deutschland haben IT-Spezialisten die besten Karrierechancen? Auf den Prüfstand kamen 4700 Firmen aus 38 Branchen

Umfragen zeigen: Qualifizierte und motivierte IT-Fachkräfte suchen sich ihren Arbeitgeber zunehmend kritischer und sorgfältiger aus. Und das können sie auch. Denn vor allem sogenannte High Potentials aus dem informationstechnischen Bereich sind in Zeiten der Digitalisierung in vielen Branchen stark gefragt.


Der Mangel an Experten dürfte sich in Zukunft noch verschärfen. „Unternehmen aller Branchen suchen händeringend IT-Experten“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Wir brauchen Digitalexperten, vom Software-Entwickler über den IT-Sicherheitsspezialisten bis zum ITBerater, um die digitale Transformation erfolgreich gestalten zu können.“ Das bedeutet aber auch: Arbeitssuchende oder wechselwillige IT-Kräfte haben derzeit – und wohl auch in Zukunft – buchstäblich die Qual der Wahl. Neben einer überdurchschnittlichen Entlohnung sind es dabei immer häufiger soziale Faktoren, die aus Bewerbersicht eine große Rolle spielen.

DEUTSCHLAND TEST zeigt im „Karriere-Atlas für IT-Spezialisten“, welche Unternehmen in 38 ausgesuchten Branchen Top-Karrierechancen bieten. Darunter wurde Creditreform mit 100 Punkten in der Kategorie "Finanzdienstleistungen" ausgezeichnet.

  • Auswertungsmethode

    Fragebogen

    Die Studie „Top-Karrierechancen“ untersucht die nach Mitarbeiterzahl rund 10.000 größten Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Für die vorliegende Auskopplung mit dem Fokus auf IT-Spezialisten wurden Branchen selektiert, in denen sich Informationstechnikern fachbezogene Beschäftigungsmöglichkeiten bieten. In der finalen Stichprobe befanden sich gut 4700 Unternehmen aus 38 Branchen.

    Sie bekamen im ersten Schritt einen Fragebogen zugeschickt. Für die Auswertung wurde berücksichtigt, wessen Belegschaft zu mindestens zwei Prozent aus IT-Kräften besteht oder wer mindestens 100 Informationstechniker beschäftigt. Im Durchschnitt weisen die Firmen eine IT-Mitarbeiterquote von rund 14 Prozent auf.

    Untergliedert war der Fragebogen in folgende Themen (Anzahl der maximalen Punkte in Klammern): Entwicklung der Beschäftigtenzahl (40), Anteil IT-Spezialisten (10), Anteil Mitarbeiter älter als 55 Jahre (10), Anteil weiblicher Führungskräfte (10), Aufstiegschancen aller Mitarbeiter (20), Chief Technical Officer im Unternehmen (10), Personalgespräche (20), Traineeprogramm (10), Einstellung von IT-Fachkräften in naher Zukunft (25), Budget für IT-Kräfte zur Weiterentwicklung (25), Zusatzleistungen (20), Personalentwicklung (40), Bezahlung (10), gleiche Bezahlung für gleiche Position (10), Mitarbeitertreue (15), Gesundheitsförderung (60) und Familienförderung (15).

    Social Listening

    Diese Auswertung beruht auf dem Webmonitoring- Tool „Web Analyzer“, das mit Hilfe einer semantischen Suche Zehntau- sende Online-Nachrichten und über eine Million Social-Media-Quellen überwacht. Zwischen Januar und Dezember 2016 wurden so 9,7 Millionen Nennungen der Firmen jeweils den Kategorien Arbeitsklima, Unternehmenskultur, Innovationstätigkeit, Investitionen, Forschung und Entwicklung, Produktneuheiten und Technologie zugeordnet und ausgewertet.

    Zur Berechnung des Score wurden für jedes Unternehmen drei Werte ermittelt: erstens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen je Kategorie sowie die Anzahl neutraler Nennungen. Zweitens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen im Verhältnis zu allen Nennungen. Und drittens der Saldo aus der Anzahl positiver und negativer Nennungen je Kategorie im Verhältnis zum Saldo aller positiven und negativen Nennungen sowie die Anzahl neutraler Nennungen je Kategorie im Verhältnis zu allen neutralen Nennungen des Unternehmens.

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